SnapPap Label ohne Plotter

snappap label ohne PlotterLabel herstellen

So, ihr Lieben, mein letzter Beitrag für das Jahr 2016 hat tatsächlich, man glaubt es kaum, SnapPap zum Thema. Wenn ich mir so anschau, was ich dieses Jahr geschrieben habe, kommt das Material ja ziemlich oft vor. Aber, das liegt nun mal daran, dass ich SnapPap einfach genial finde. Damit läßt sich echt fast alles machen – jetzt mach ich auch meine Labels damit, auch ohne Plotter. Und das geht so:

Bisher hab ich, ganz „normal“ kleine Stofflabel mit meinem Schriftzug auf meine Nähstücke genäht. Die sind ähnlich wie Wäscheetiketten, gibt es aus verschiedenen Materialien und mit verschiedenen Aufdrucken. Aber, ich war nie ganz mit dem Druck oder dem Material zufrieden.

Meine alten Stofflabel, die ich nie so überzeugend fand

Meine alten Stofflabel, die ich nie so überzeugend fand

Dann hab ich zuletzt viel auf Snappap und Stoff gestempelt. Bis mir auffiel, dass ich ja eigentlich auch mal meinen Blognamen auf Snappap stempeln könnte.

Holzstempel

Dafür bestellte ich im Internet Stempel mit meinem Logo-Namen. Klein oder groß, wie soll die Schriftart sein. Man kann ein eigenes Logo hochladen, sogar eine eigenen Font, wenn man einen hat. Da ist wirklich vieles möglich.

Ich war noch unsicher. Mein erster Stempel war eindeutig zu klein (hier der rechte) so dass ich noch einen zweiten bestellt habe. Jetzt bin ich ganz froh, beide zu haben, denn einer passt von der Größe her immer zu einem genähten Teil, ob groß oder klein.

Holzstempel mit Wunschtext habe ich im Internet bestellt

Holzstempel mit Wunschtext habe ich im Internet bestellt

Stoffarbe zum Stempeln

Ebenfalls im Internet bei den Stempel-Lieferanten gibt es Stempelkissen, die noch ungetränkt sind. Das ist sehr praktisch, da ich hier meine eigene Wunschfarbe einfüllen kann. Die normalen Stempelkissen enthalten ja keine Farbe, die man auf Stoff aufdrucken kann und die dann auch noch wasserfest ist, also mitgewaschen werden könnte.

Ein ungetränktes Stempelkissen kann man wunderbar zum Stempeln seines eigenen Labels verwenden

Ein ungetränktes Stempelkissen kann man wunderbar zum Stempeln seines eigenen Labels verwenden

Das Kissen habe ich mit normaler Stoffmalfarbe getränkt. So kann ich den Stempel immer wieder neu einsetzen und die Stempelfarbe trocknet nicht aus zwischendurch.

SnapPap stempeln

Das Logo kann jetzt auf alle hellen SnapPaps gestempelt werden, je nachdem, was ihr verwenden wollt. Ich habe auch schon gelbe Stofffarbe auf schwarzes gestempelt. Sogar das ergibt gute Ergebnisse.

SnapPap bestempeln und ausschneiden

SnapPap bestempeln und ausschneiden

Etiketten ausschneiden

Die Etiketten können dann auf beliebige Größen ausgeschnitten werden. Wem das zu unruhig wird, der kann sich auch Etiketten ausstanzen und sie bestempeln.

SnapPap kann auch ausgestanzt werden. Da gibt es die verschiedensten Formen für Labels.

SnapPap kann auch ausgestanzt werden. Da gibt es die verschiedensten Formen für Labels.

Ein paar Übungsstücke braucht man, bis die richtige Farbintensität und die richtige Größe feststehen. Aber dann geht es eigentlich ruckizucki und man hat sich einen kleinen Labelvorrat angelegt. Bügeln nicht vergessen, sonst wird die Farbe nicht wasserfest. Das Schöne ist ja, dass das sogar eine tolle Resteverwertung für die Schnipsel von SnapPap ist, die sonst häufig ungenutzt irgendwo rumfliegen.

Ein klein wenig üben, und die richtige Größe und auch Farbintensität steht fest.

Ein klein wenig üben, und die richtige Größe und auch Farbintensität steht fest.

Praktisch ist, dass man manche Stücke direkt bestempeln kann und kein Label extra aufnähen muß. Meine SnapPap Utensilos habe ich so alle direkt bestempelt.

Beispiel für das direkte Bestempeln mit dem Logo

Beispiel für das direkte Bestempeln mit dem Logo

Bei anderen Stücken habe ich das Label aufgenäht, das kleinere an die Kosmetiktaschen und das größere habe ich für die großen Schultertaschen verwendet.. So ist auch das Format jeweils wirklich passend zur Taschengröße.

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Verlinkt: rums

11 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    Labels aus Snappap finde ich z.Zt. auch ganz toll. Die Idee mit dem Stempel werde ich jetzt auch mal umsetzen. Vielen Dank für Deine Beispiele.
    Grüsse aus S.-H
    Merle

    • Liebe Merle,
      vielen Dank für Deine Nachricht. Mach mal, das kann wirklich schön werden 🙂
      viel Spaß und viele Grüße
      claudia

    • Hallo Else,
      ich habe einen bei stempelgenerator.de und einen bei stempelpool.de bestellt. Gutes Gelingen 🙂
      liebe Grüße
      claudia

  2. Christina Dümler

    Hallo Liebe Claudia,
    es ist immer wieder schön deine Beiträge in deinem Blog zu lesen, vieles hab ich schon in meinen Arbeiten mit eingebaut.
    SnapPap für Labels zu bestempeln find ich eine super gute Idee. Aber besonders gefällt mir direkt auf den Stoff zu stempeln, wäre ich gar nicht drauf gekommen 🙂 Werd mir gleich mal die Materialien besorgen.
    Danke für die tolle Idee.
    Alles Liebe
    Tina

    • Liebe Tina,
      puh, danke für Dein tolles Lob. Ich freu mich, wenn meine Texte weiterhelfen. Bin gespannt, wie dann wohl Dein Stempel aussehen wird!! 🙂
      viele Grüße sendet Dir
      claudia

    • Hallo Karin,
      vielen Dank für Dein Feedback – und viel Spaß beim Stempeln
      lieben Gruß sendet
      claudia

  3. Hallo, ich hab mir jetzt auch Stempel, Textilstempelfarbe und Snappap für mein eigenes Label besorgt. Allerdings habe ich den Umriss vom ganzen Stempel verschmiert mit drauf, obwohl ich das nicht haben will. Es klappt irgendwie nicht nur meine Motive aufzustempeln 🙁 Wie kriege ich das hin?

    • Hi Steffi,
      bei mir war das so, dass ich das Drumherum des Stempels mit aufgestempelt habe, wenn entweder die Stempelfarbe zu flüssig war, oder aber ich zu kräftig beim Stempeln hin und her gewackelt habe. Den Stempel ganz grade halten. Versuch es weiter. Irgendwann hast du die richtige Mischung und den richtigen Druck raus. Du kannst ja erstmal auf Papier stempeln um kein Snappap zu verschwenden
      liebe Grüße
      claudia

      • Guten Morgen Claudia, ganz lieben Dank für deine Antwort und vielen Dank für deinen Tipp! 🙂 Ich versuche es weiter und teste, wie du vorgeschlagen hast, auf Papier erst Mal 🙂
        Liebe Grüße
        Steffi

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